ICRS-Konferenz

Andreas Eich

Masterstudierender am ISATEC (International Studies in Aquatic Tropical Ecology) der Universität Bremen, Fachbereich 2 - Biologie/Chemie
www.isatec.uni-bremen.de/en/isatec 

in Verbindung mit dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT)
www.zmt-bremen.de

sowie der University of the South Pacific

Nur alle vier Jahre findet das "International Coral Reef Symposium", kurz ICRS, statt. Es handelt sich dabei um die größte Konferenz für Korallenriffforschende weltweit.

In 2016 bekommt Andreas Eich, Masterstudent an der Universität Bremen, die Chance, seine Forschungsergebnisse vorzutragen. Da es keine Vergünstigungen für teilnehmende Studierende gibt, hat sich die KELLNER & STOLL - STIFTUNG entschieden, Herrn Eich einen Zuschuss von 500 EURO zu den Kosten zu gewähren. Er trägt nicht nur den guten Ruf der Universität Bremen im Bereich der Meeresforschung in die Welt hinaus, sondern hat auch Wichtiges aus seinen Untersuchungen für die Wissenschaftsgemeinde zu berichten.

In seiner Masterarbeit im Rahmen des REPICORE-Projekts (Resilience of South Pacific coral reef social-ecological systems in times of global change) untersuchte Andreas Eich den Einfluss von Dorfgemeinschaften auf Fidschi auf die Riffgesundheit. Dabei lag der Fokus auf Korallen-Algen Interaktionen, da Algen in vielen Riffen Korallen überwachsen und schädigen. Analysiert wurde, wie verschiedene Parameter, zu denen Sedimentation und Verschmutzung zählen, die Interaktionen beeinflussen und die Korallen bzw. Algen stärken oder schwächen.

Hinzu kommt, dass pflanzenfressende Fische Algen als Nahrungsgrundlage nutzen. Allerdings sind sie für die lokale Bevölkerung ebenfalls Ernährungsgrundlage, so dass ihre Dezimierung wiederum Einfluss auf den Algenbestand hat. Diese Zusammenhänge untersucht ein anderes Stiftungsprojekt von Ryan McAndrews.

 

Andreas Eich hat sich damit beschäftigt, wie andere Einflussfaktoren sich auswirken, z.B. Düngemittel, die ebenso wie Abwässer aus kleineren Viezuchtanlagen ungeklärt über Flusssysteme in das Meer fließen. Wichtig dabei war, auch der Bevölkerung die Zusammenhänge zu verdeutlichen und das Verständnis für die Notwendigkeit, sich um eine gute Wasserqualität in Flüssen und Meeren zu kümmern, zu wecken bzw. zu erhöhen.