Leitplanken für die Hummerfischerei auf Honduras

Andrés Alegrìa

Masterstudent am ISATEC (International Studies in Aquatic Tropical Ecology) der Universität Bremen, Fachbereich 2 - Biologie/Chemie
http://www.uni-bremen.de/isatec.html

in Verbindung mit dem Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT)
www.leibniz-zmt.de

Um sinnvolle Managementmaßnahmen zum Schutz mariner Ökosysteme ergreifen zu können, muss man eine Basislinie kennen, um Leitplanken definieren zu können, innerhalb derer sich ein System dauerhaft und nachhaltig entwickeln soll.

Auf der Insel Guanaja in Honduras geht es insbesondere um die handwerkliche Hummerfischerei, die durch verschiedene Eingriffe unterstützt und verbessert werden soll, um den Fischern ein regelmäßiges Einkommen zu sichern.

Andrés Alegrìa (auf dem Bild in der oberen Reihe rechts) will nun mit wissenschaftlich fundierten Methoden diese Basislinie ermitteln. So stellt sich z.B. die Frage, ob künstliche Schutzeinrichtungen tatsächlich schützen und damit den Bestand sichern oder eher zu einer Überfischung führen, weil ihre Schutzfunktion nur angenommen wird, aber nicht erwiesen ist.

Andrés Alegrìa kann auf das Interesse der lokalen Bevölkerung und der Verantwortlichen für den Ressourcenschutz auf Guanaja bauen, wenn er in Zusammenarbeit mit ihnen die Leitplanken für das marine Ökosystem ermittelt.

Die KELLNER & STOLL - STIFTUNG hält seine Vorgehensweise für einen Ansatz, der insbesondere die Interessen der Ortsansässigen berücksichtigt und fördert deshalb die wissenschaftliche Forschung mit 1.000 Euro.